WANDA (AT)

„Amore“ und „Bussi“

 Es ist sicherlich keine Übertreibung zu sagen, die Wiener Vorstadt-Band „Wanda“ habe einen kometenhaften Aufstieg hinter sich. Ihr Debutalbum „Amore“ ist am 17. Oktober 2014 erschienen und erreichte in kurzer Zeit Gold- und Platin-Status in Österreich. Über 100 Konzerte und weniger als 12 Monate später erschien bereits ihr zweites Werk „Bussi“. Ein Album welches den Weg von „Amore“ weiterführt, aber auch neue Facetten zeigt. Introspektiver, persönlicher, ja gewissermassen souliger ist es geworden. Was für „Amore“ galt, gilt aber nach wie vor: diese ureigene Grammatik der Band, die tief in jedem einzelnen von Bandleader und Namensgeber Marcos Song-Texten greifbar ist, und den Fans der Band eine beinahe schon unheimliche Identifikation mit Wanda ermöglicht: ein Wir-Gefühl, wie es in der schnelllebigen heutigen Pop-Maschinerie kaum noch erlebbar ist.

Wiener Szene

Wanda ist somit vielleicht nicht nur die beste, sondern möglicherweise auch die erste österreichische Rock’n’Roll-Band aller Zeiten: und zwar in dem Sinn, dass ihr die gemütliche Wiener Indie-Szene von Anfang an zu eng, zu kleinmütig und zu verkopft erschienen war. Wanda strebte von Anfang an nach mehr. Nach Masslosigkeit, Exzess, Übermut: kurz: nach der seligmachenden Euphorie und dem Wahnsinn des Rock’n’Roll. Österreichs ganz eigene Variante von internationalem Pop.

Freitag, 6. Juli 2018  //  21:30 Uhr FL1.Bühne

 

Christof Spörk (AT)

„Am Ende des Tages“ – der Start vom FL1.LIFE 2018

Mit Keyboard, Ziehharmoniker und Klarinette im Gepäck tourt der Musikkabarettist Christof Spörk mit seinem bereits vierten Soloprogramms auf den Kabarett-Bühnen durch Deutschland und Österreich. Erstmals wird er am FL1.LIFE in Liechtenstein auf der Bühne stehen. Christof Spörk begann 2011 seine Solokarriere als Musikkabarettist mit dem Programm „Lieder der Berge“ und gewann im selben Jahr den „Österreichischen Kabarettpreis in der Kategorie Programm“. 2013 folgte „Edelschrott“, das 2014 in Baden-Baden mit dem deutschsprachigen Radiopreis „Salzburger Stier“ ausgezeichnet wurde. Mit seinem dritten Programm „Ebenholz“, seinem bisher meistgespielten Programm, gewann er 2015 den SWR-Fernsehpreis des „Silbernen Stuttgarter Besen“.

Freitag, 06. Juli 2018 // 19:00 Uhr LGT.Bühne

Bibi Vaplan (CH)

Cler cler – klar, klar

Mit dem neuen Album „Cler cler“, öffnet Bibi Vaplan eine tiefbunte, ungewöhnliche Klangwelt. Sie ist vielschichtiger, komplexer, melodischer geworden und bleibt doch die unverwechselbare Welt der Engadiner Künstlerin – eine der einzigen welche rätoromanisch singt.

Der Single Pre-Release zum aktuellen Album „Milli bells guottins“ – tausend schöne Regentropfen hat es bereits in die Rotation von SRF3, RSI, RTS und RTR geschafft. Auch mit Songs wie etwa „60 minuts“ von ihrem letzten Album „Cul vent“ war Bibi Vaplan regelmässig im Schweizer Radio zu hören.

Ihre Musik brachte sie in Konzertsäle im Libanon und im Schweizer Fernsehen zum „Kulturplatz“ und zu „Glanz und Gloria“. Nach einem Abstecher in die Welt der Poesie – mit ihrem 2016 im Zytglogge-Verlag erschienen Buch „e las culurs dals pleds / und die Farben der Worte“ – sieht die von Kulturtipp-Redaktor Frank von Niederhäusern zur „Songpoetin“ gekürte Musikerin nun endlich cler oder klar – und wenn auch nur die Tatsache, dass eben nicht immer alles klar und einfach ist.

Freitag, 06. Juli 2018 // 21.45 Uhr

THE NEXT MOVEMENT (CH)

gehaltvoll und groovY

Stilistisch lässt sich die Band kaum in ein bekanntes Schema pressen. Groove-Pop, R’n’B-Soul mit einem Schuss Funk wäre wohl die passendste Schublade für diesen eher unschweizerischen Sound. Charakter, Authentizität und Dringlichkeit – aber vor allem Groove. So könnte man The Next Movement aus der Schweiz in kurzen Worten beschreiben.

Über ein Jahrzehnt spielen Frontmann und Drummer J.J. Flueck, Pascal „P“ Kaeser an Bass und Synth sowie Gitarren-Virtuoso Sam Siegenthaler schon zusammen und haben als gefragte Musiker und Rhythm Section (u.a. für Greis, Nicole Bernegger, William White, Steff la cheffe, Soul Train, The James Brown Tribute Show, Rogue State Alliance  u.v.m.) ihr eigenes Album immer wieder rausgeschoben.

Dem setzten sie ein Ende mit dem Release der souligen Sommer-(Video-)Single „Superfly“, gefolgt vom non-chalanten, hiphopigen Funk-Knaller „Vodoo“. Eine hochlobende Video-Premiere zu „Let It Go“ gab es auf dem US-Musikblog Earmilk.com. Die dritte Single „I Wanna See You Move“, ist der letzte Vorbote des lang erwarteten Albums „Loud“. Dass die drei Musiker live eine Klasse für sich sind, haben sie in den vergangenen Jahren an Hunderten von Shows mit verschiedensten Künstlern unter Beweis gestellt.

http://thenextmovement.ch

Freitag, 6. Juli 2018  //  23:00 Uhr FL1.Bühne

Jack Slamer (CH)

Rock aus den 70 – Jahren

Wer dachte der gute, alte Rock, den schon Legenden wie Led Zeppelin oder Deep Purple verfolgten, sei von den Bühnen und Festivals verschwunden, der irrt sich gewaltig! Jack Slamer werden euch am FL1.LIFE eines Besseren belehren. Jack Slamer spielen ihren 70’s geprägten Rock, welcher keineswegs verstaubt klingt, sondern mit einer ordentlichen Prise Gegenwart authentisch verfeinert wird. Eine richtige Rockband auf dem Weg den Bühnen dieser Welt wieder ehrlichen Rock’n’Roll aufzudrücken.

Jack Slamer Live erleben zu dürfen, ist für Aug und Ohr ein erlebenswerter Schmaus. Sehr ehrlich, energiegeladen und authentisch wirkt das Quintett aus der Schweiz. Als logische Konsequenz und dank der harten Arbeit und der Qualität ihrer Shows, spielten sie bereits Support Gig’s von Monster Truck und Inglorious.

Freitag, 06.Juli 2018 // 20:15 Uhr Lindahof

Tredici (IT & LI)

„Dolce vita – das mediterane Glücksgefühl“

TREDICI in Italien die Glückszahl – am FL1.LIFE die Band, welche italienische Rock-Klassiker in moderne Songperlen verwandelt. Jeder Gig von TREDICI versetzt die Zuhörer subito ins „dolce vita“ – dem mediterranen Glücksgefühl von Sommer, Sonne und italienischem Temperament.

Zusätzlich verfügt TREDICI über ein beträchtliches Repertoire an eigenen Stücken – komponiert von den drei Mitgliedern mit italienischen Wurzeln . Die Interpretation der einzelnen Stücke hat für die fünf Musiker höchste Priorität. Jeder Song wird so zum Unikat. Zusammenspiel, Stil und Power – darauf setzt TREDICI beim Musizieren. Gemeinsam haben die Jungs schon einige Gig-Erfahrung gesammelt und rocken als TREDICI immer wieder „con piacere“ regionale und überregionale Bühnen.

Freitag, 06.Juli 2018 // 19:00 Uhr

KARCOCHA (CL)

Weltbekannter Harlekin

Nach mehr als 10 Jahren als Weltenbummler, der seine Shows in allen Teilen der Welt präsentiert, ist der neonfarbene Clown Karcocha diesmal wieder mit neuen Überraschungen beim unterwegs: Er wickelt alle Besucher mit seinem unschuldigen Humor und Charme um den Finger. Der weltweit bekannte, einzigartige und schrullige Harlekin, der sich nur durch seine Piepstimme verständigt, bringt, wo auch immer er auftaucht, die Leute zum Lachen.

Sein offenes Spektakel, kreiert er jeden Tag aufs Neue mit seinen magischen Tricks, einem Balancierakt, aber vor allem mit seiner Improvisation mit Fussgängern, Zuschauern und allem was sich noch so zum Scherzen anbietet. Ein Erlebnis für Jung und Alt.

Money Martina (LI)

Geldmacherei

Seit fünf Jahren hinterfragt die ehemalige Medienwissenschaftlerin Martina Morger (*1989) durch Malerei, Performances, Text und Installationen politische und soziale Strukturen. Ihr Arbeitsfokus bewegt sich zwischen Kybernetik, Code und Körper.

In ihrer Werkserie „Think Of Yourself As A Machine“ befragt sie durch Bewegung und Einschreibung die Autorschaft der Malerei. In ihrer Praxis untersucht sie am liebsten die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine in einem simulierten System. Morger ist Mitkuratorin des monatlichen Performancefestivals Stereoskop in Zürich, wo sie regelmässig ein Gefäss für andere Kunstschaffende stellt. Ihre Arbeit ist regelmässig im In- und Ausland zu sehen und sie setzt sich für eine bewusste Reflexion durch die Kunst ein.

Am FL1.LIFE ist sie als Money Martina in einer Langzeitperformance zu sehen und adressiert dieses mal die Geldabwicklung bei Kryptowährungen. Selbst hergestellt und wieder selbst zerstörbar, wird gemeinsam an einem Abend eine eigene Währung kreiert. Zucker wird zu Geld und erzeugt einen Moment der Gemeinschaft. Durch Money Martinas Geldmacherei wird das Thema in der analogen Welt betrachtet und umsetzbar. Oder kommts zum Systemcrash?