Money Martina (FL)

Geldmacherei

Seit fünf Jahren hinterfragt die ehemalige Medienwissenschaftlerin Martina Morger (*1989) durch Malerei, Performances, Text und Installationen politische und soziale Strukturen. Ihr Arbeitsfokus bewegt sich zwischen Kybernetik, Code und Körper.

In ihrer Werkserie „Think Of Yourself As A Machine“ befragt sie durch Bewegung und Einschreibung die Autorschaft der Malerei. In ihrer Praxis untersucht sie am liebsten die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine in einem simulierten System. Morger ist Mitkuratorin des monatlichen Performancefestivals Stereoskop in Zürich, wo sie regelmässig ein Gefäss für andere Kunstschaffende stellt. Ihre Arbeit ist regelmässig im In- und Ausland zu sehen und sie setzt sich für eine bewusste Reflexion durch die Kunst ein.

Am FL1.LIFE ist sie als Money Martina in einer Langzeitperformance zu sehen und adressiert dieses mal die Geldabwicklung bei Kryptowährungen. Selbst hergestellt und wieder selbst zerstörbar, wird gemeinsam an einem Abend eine eigene Währung kreiert. Zucker wird zu Geld und erzeugt einen Moment der Gemeinschaft. Durch Money Martinas Geldmacherei wird das Thema in der analogen Welt betrachtet und umsetzbar. Oder kommts zum Systemcrash?